An anderer Stelle habt ihr sicher schon darüber gelesen, dass die Rohkaffeesituation im letzten Jahr sehr besonders war. Viele Röstereien, darunter auch wir, wussten nicht, ob sie die benötigten Mengen Rohkaffee einkaufen und regulär rösten können.
Über die Kaffee-Kooperative (Kaffee Kooperative) aus dem Überlegen-Netzwerk haben wir deshalb einen Robusta-Kaffee gekauft, den wir jetzt für eine begrenzte Zeit für unseren Espresso Colectivo nutzen werden. Begrenzt ist die Nutzung deshalb, weil wir erstmal nur fünf Sack eingekauft haben und zum Glück inzwischen auch wieder ausreichend Robusta von Waylla Kuri aus Ecuador bekommen, eine Kooperative, die wir selbst schon besucht haben und die mit unseren Partner*innen von Quijote Kaffee schon lange erfolgreich zusammenarbeitet.
Wir freuen uns trotzdem sehr, dass wir die Möglichkeit haben, diese ander Robusta-Bohne auszuprobieren und schließen nicht aus, langfristig mit den Kaffeebäuer*innen in Uganda zusammezuarbeiten. Lasst uns also gerne wissen, ob der Kaffee euch schmeckt!
Kaffee-Kooperative arbeitet schon lange erfolgreich mit der Kooperative Rwashoscco aus Runada zusammen und produzieren gemeinsam den Espresso Angeliques Finest. 2024 hat sich die Kooperative dann auch die Suche nach Robusta-Kaffee gemacht, um einen Blend zu produzieren. Sie sind fündig geworden im Nachbarland Uganda, dort wird der Kaffee angebaut von der Zigoti Women and Youth Association. Dies ist ein recht neuer Zusammenschluss von vor allem Frauen, die sich gegenseitig im Kaffeeanbau unterstützen. Der Kaffee wird an allen Stellen mehrheitlich von Frauen produziert und soll explizit der Förderung von Gleichberechtigung im Kaffee-Anbau dienen. Im „Impact Report 2024“ von Kaffee-Kooperative gibt es ausführliche Infos zu den beiden Kooperativen und auch darüber hinaus über den Anteil von Frauen im Kaffeeanbau.
Hier könnt ihr mehr zur Kooperation der Kaffeekooperativen in Uganda und Ruanda nachlesen: Women in Coffee
