Unsere Preispolitik

Wir haben uns entschieden, eine hohe Transparenz in unserer Preisgestaltung zu haben.

Das heißt, Preise für Rohkaffee, Transport, Lagerung, Abnutzung der Maschinen, Verpackung, Versand und Bezahlung der Arbeiter*innen, werden, sobald sie feststehen, hier offen dargelegt. In dem, was wir unseren Produzent*innen zahlen, orientieren wir uns an den Ideen der solidarischen Ökonomie, das heißt, wir versuchen, allen an der Produktionskette Beteiligten einen Betrag zu zahlen, der ihrer Arbeit angemessen ist.

Bei Bezahlung von uns Arbeiter*innen verfahren wir ähnlich, jedoch setzen wir uns ein Limit. Dieses orientiert sich an dem Hamburger Durchschnitt, also …/ Stunde. Diese Ziel liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch in weiter Ferne.

Wir versuchen, möglichst wenig Teil der kapitalistischen Marktlogik zu sein, die unter dem Motto “Mehr, mehr, mehr; Wachstum, Wachstum, Wachstum!” alle Mittel heiligt, die diesem Zwecke dienlich sind. Unser Ziel ist es nicht, möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften und diesen dann zu privatisieren. Wenn wir Gewinne erwirtschaften, so hat die im Wortsinne gerechte (also: zu gleichen Teilen für gleiche Arbeit verteilte) Bezahlung der Bäuerinnen und Bauern Priorität. Ein weiterer Plan ist es, als Teil unserer politischen Arbeit Geld an libertäre oder linksradikale Projekte weiterzugeben.

Bei all dem sind wir uns bewusst, dass wir nicht von heute auf mogen eine gerechte Welt schaffen können. Das soll uns aber nicht hindern, es dennoch zu versuchen – und dabei das Motto der Zapatist*innen zu beherzigen: “Preguntando caminamos – Fragend schreiten wir voran!”