Neuer Flyer – Über unseren solidarischen Kaffee

12.06.2018, 16:50 Uhr

Unter diesem Link findet ihr unseren neuen Flyer! Flyer  

La gota negra* Kollektive Kaffeerösterei
Wir rösten ausschließlich solidarisch gehandelten Rohkaffee.
Unsere Trommelröstung ist ein 100 % Arabica Espresso. Er wird handwerklich und nicht
industriell geröstet, dabei wird die vertikal rotierende Trommel erhitzt und wirbelt die Rohbohnen gleichmäßig durcheinander.
Die Temperaturen sind hierbei niedriger als bei Heißluftröstungen. Wir rösten den Kaffee in kleineren Produktionseinheiten, sodass
sich jede grüne Rohkaffeebohne schonend in einen duftenden, aromatischen Kaffee verwandelt.Der Preguntando Caminamos ist dunkel geröstet, hat nussige Aromen, eine samtige Crema und ordentlichen Wums! Lasst euch verwöhnen es lohnt sich!
Der Espresso wurde nach einem wichtigen Grundsatz der zapatistischen Bewegung benannt „Preguntando Caminamos“ bedeutet „Fragend schreiten wir voran!“. Sie sind sich bewusst, dass der Plan, eine gerechtere Welt zu schaffen, sich nicht von heute auf morgen umsetzen lässt. Sie wissen, dass alles immer wieder in Frage gestellt und verändert werden muss. Aber niemand wird sie daran hindern, es dennoch zu versuchen und umzusetzen. Kollektive der solidarischen Ökonomie verfolgen ein ähnliches Ziel.Es geht um gerechtere Handelsstrukturen und Verteilung der Gewinne. Es geht um Teilhabe, Transparenz, Kollektivität und vieles mehr – in wenigen Worten geht es darum, zu versuchen zumindest im Kleinen, Alternativstrukturen zum kapitalistischen Markt aufzubauen.
Mit dem Kauf dieses Kaffees zeigt ihr Solidarität mit den Aufständischen und ihrem Kampf um Würde und Gerechtigkeit und unterstützt den Aufbau alternativer Ökonomie formen – in Chiapas und in Hamburg Wenn ihr mehr über unsere
kollektive Arbeit wissen wollt, lest das Statut auf:
www.la-gota-nega.de

Aroma Zapatista zahlt für den Kaffee einen Preis, der über dem Fair Trade Niveau liegt. Dem Kollektiv geht es dabei aber nicht nur um einen besseren Preis für Kaffee, sondern um direkte und aktive Unterstützung politischer und sozialer Bewegungen, wie die der Zapatistas. Kollektive verändern somit bestehende Strukturen und bauen Alternativen auf.
Auch aus dem Cauca (Südwesten Kolumbiens) importiert Aroma Zapatista auf direktem Wege Kaffeebohnen. Hier gibt es mindestens seit Beginn des 20. Jhdt. Kollektiven Widerstand indigener Gruppen, mit ihrer Forderung nach Land und Selbstbestimmung. Für die Kaffeeanbauenden der indigenen Bewegung CRIC im Cauca ist der Anbau und Verkauf von Kaffee eine Grundlage, um neben der Selbstversorgung das wirtschaftliche Überleben vieler Familien zu sichern. Die CRIC ist maßgeblich an großen Mobilisierungen gegen die Ausbeutung ihres Territoriums beteiligt. Sie kämpfen für mehr Land, für ihre Autonomie und gegen ein neoliberales Wirtschaftsmodell.
Unser Kaffee ist von Anfang bis Ende einen solidarischen und vertretbaren Weg gegangen.
Er ist:
kooperativ angebaut
solidarisch gehandelt
kollektiv geröstet

und wird kollektiv vertrieben
Die kolumbianische Bohne „Saak Helu“
gibt es:
verpackungsfrei
als mittelstarken Espresso und
Filterkaffee.

Den mexikanische „Preguntando Caminamos“
als dunklen Espresso.
Erhältlich sind beide direkt bei Aroma Zapatista:
www.aroma-zapatista.de
Kaffeekollektiv Aroma Zapatista eG
Am Veringhof 11 (Gewerbehof)
21107 Hamburg
Telefon: +49 40 287 800 15

In Zukunft wollen wir unseren eigenen Kaffee importieren und vertreiben. Achtet auf Ankündigungen unter:
www.la-gota-negra.de